Innovationen: Nationaler Strategieprozess fordert einheitliche Standards und Zusammenspiel aller Akteure

Die Ergebnisse des Berichts zum Nationalen Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“ zeigen Handlungsempfehlungen auf, um die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems und die Innovationskraft der medizintechnischen Forschung zu stärken.

Auf Initiative der Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Gesundheit sowie für Wirtschaft und Technologie ist der Strategieprozess 2011 ins Leben gerufen worden. Nun liegen die Auswertungen vor, die beleuchten, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gesteigert, die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems ausgebaut und die Innovationskraft der medizintechnischen Forschung gestärkt werden können. Folgende Empfehlungen gibt der Schlussbericht den Unternehmen sowie den Beteiligten der Branche:

  • Normen und Standards sind im Gesundheitswesen von entscheidender Bedeutung, um Module einer Systemlösung sinnvoll und übergreifend zu vernetzen. Alle Akteure sollten in Bezug auf einheitliche Standards sensibilisiert werden.
  • Um Effizienz von Prozessen zu steigern, bedarf es eines intensiven Zusammenspiels zwischen den Akteuren in der Forschung und Entwicklung sowie im Gesundheitssystem. Spezialisierte System- und Prozesslösungen, etwa zur Vermeidung von fehleranfälligen Medienbrüchen, spielen hier eine entscheidende Rolle.
  • Um Effizienz von Prozessen zu steigern, bedarf es eines intensiven Zusammenspiels zwischen den Akteuren in der Forschung und Entwicklung sowie im Gesundheitssystem. Spezialisierte System- und Prozesslösungen, etwa zur Vermeidung von fehleranfälligen Medienbrüchen, spielen hier eine entscheidende Rolle.
  • Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) gewinnen an Bedeutung, um Schnittstellen zu anderen Branchen zu besetzen.
  • Starke Netzwerke und neue Kooperationen erhöhen das Innovationstempo und schaffen effizientere Prozesse.
  • Um sektorübergreifende Innovationen zu ermöglichen, sollten Leistungserbringer und Kostenträger eng zusammen arbeiten.
  • Für eine Verbesserung der Patientenversorgung können datengestützte Analysen der Versorgungssituation und gezielte Innovationsstrategien sorgen. Dazu müssen Daten und Datenquellen verfügbar sein. Eine möglichst hohe Transparenz der Datenaufbereitung und –auswertung ist anzustreben.
  • Um Forschungs- und Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten, ist eine Transparenz bezüglich der Verfahren und Entscheidungsregeln beim Zugang zur Erstattungsfähigkeit durch die GKV unerlässlich. Im Falle einer Ablehnung von innovativen Medizinprodukten bzw. Hilfsmitteln wird eine schnelle und umfassende Kommunikation zwischen Leistungserbringer und ablehnender Stelle gefordert.

Vertiefende Informationen und weitere Handlungsempfehlungen finden Sie im Schlussbericht zum Nationalen Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“. Diesen können Sie hier als PDF herunterladen: www.strategieprozess-medizintechnik.de/sites/default/files/Schlussbericht_NSIM.pdf

Weitere Infos zum Strategieprozess auf der eigens eingerichteten Website von BMBF, BMWi und BMG: www.strategieprozess-medizintechnik.de/startseite

Für die Umsetzung der Handlungsempfehlungen in Ihrem Unternehmen bietet die X3.Net GmbH entsprechende Lösungen zur Innovation und Effizienzsteigerung: www.x3.net/produkte.html


Zurück