Heilmittel: Neues Gesetz macht Zahlungsverzug teurer

Seit dem Sommer 2014 ist das neue Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr in Kraft. Es gilt sowohl für private Unternehmen, z.B. Leistungserbringer wie Heilmittelpraxen, als auch für staatliche Auftraggeber - also auch gesetzliche Krankenversicherungen. Gemäß der neuen gesetzlichen Regelung müssen öffentliche Auftraggeber die beauftragten Leistungen innerhalb von 30 Tagen bezahlen. Nur in besonderen Fällen darf die Frist 60 Tage betragen. Für private Unternehmen als Auftraggeber gilt eine Zahlungsfrist von zwei Monaten nach Rechnungseingang.

Das bedeutet, dass eine Krankenkasse, wenn sie die Rechnung eines Heilmittelerbringers nicht innerhalb der Frist von 30 Tagen begleicht, und nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, angemahnt werden kann und damit in Verzug gerät. Dann werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozent fällig - früher lagen diese bei 8 Prozent. Hinzu kommt, dass die Heilmittelpraxis künftig für die Mahnung eine Schadenspauschale in Höhe von 40 Euro geltend machen kann.

Mit diesem neuen Gesetz wird somit die Position der Heilmittelerbringer gegenüber den Kassen gestärkt. Andererseits bedeutet dies, dass Krankenkassen für eine unverzügliche Begleichung der Rechnungen sorgen sollten, um unnötige Mahngebühren und Verzugszinsen zu vermeiden.

Eine Lösung, die sowohl den Krankenkassen als auch den Heilmittelerbringern entgegenkommt, bietet die elektronische Abwicklung der Heilmittelversorgung, ZHP.X3 für Heilmittel, kombiniert mit dem integrierten Abrechnungsverfahren De-Pay. Das neue Produkt von HMM Deutschland sorgt dafür, dass Heilmittelverordnungen geprüft werden, bevor die Behandlung beginnt. Damit ist der Heilmittelerbringer auf der sicheren Seite und erhält seine Genehmigung für die Behandlung auf elektronischem Wege. Gleichzeitig erhalten Kassen durch den Einsatz des ASM (Auto-Sachbearbeitungs-Manager) und der integrierten Abrechnung über De-Pay einen durchgängigen elektronischen Prozess, der vollständig automatisiert ist. Durch die unverzügliche prozessintegrierte Abrechnung nach Leistungserbringung kann der Kostenträger nicht in Verzug geraten – und hält somit in jedem Fall die gesetzliche Zahlungsfrist ein.

Seitens der Heilmittelerbringer bietet die Tablet-Anwendung mobiLEOS einen komfortablen und mobilen Zugriff auf die neue Lösung und ermöglicht durch die Unterschrift des Patienten auf dem Tablet das Auslösen des Abrechnungsprozesses per De-Pay – ganz ohne Verzug. 

Informationen zu ZHP.X3 für Heilmittel finden Sie unter http://www.hmmdeutschland.de/loesungen/fuer-krankenkassen/zhp-x3/hilfsmittel/vorgestellt 

Zur Lösung für Heilmittelerbringer, mobiLEOS: http://www.hmmdeutschland.de/loesungen/fuer-heilmittelerbringer/mobileos 

Den kompletten Gesetzestext des „Gesetzes zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr“ finden Sie hier:

http://www.bgbl.de/banzxaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl114s1218.pdf#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl114s1218.pdf%27%5D__1416985887035


Zurück