E-HEALTH: EU-Aktionsplan für bessere Interoperabilität im Gesundheitswesen

Die EU-Kommission hat einen neuen E-Health-Aktionsplan verabschiedet, der die Nutzung von E-Health-Lösungen im europäischen Gesundheitswesen unterstützen und innovative Ideen fördern will. Ziel des Plans, der bis 2020 gültig sein soll, ist die Verbesserung der Interoperabilität verschiedener Systeme sowie ein „individuelles Gesundheitsmanagement“, das die Patientenrechte stärker berücksichtigt. Dazu gehört, dass Patienten mehr Kontrolle über ihre Gesundheitsdaten erhalten sollen. Gleichzeitig will der Aktionsplan die Einführung von E-Health beschleunigen und z.B. telemedizinische Anwendungen stärken.

Der neue Aktionsplan entwickelt Ziele und Visionen für ein künftiges europäisches Gesundheitswesen. Eine grenzüberschreitende Vernetzung im E-Health-Bereich spielt eine strategisch wichtige Rolle für Service und Infrastruktur der europäischen Gesundheitssysteme. Daher hat sich die EU-Kommission zum Ziel gesetzt, bestehende Rechtsunsicherheiten beim Einsatz von E-Health-Anwendungen zu beseitigen. Gründer von Firmen im Bereich des elektronischen Gesundheitswesens sollen künftig eine kostenlose Rechtberatung erhalten. Weiterhin sind gesetzgeberische Schritte für die mobile Gesundheitsfürsorge („Mobile Health“) geplant.

Eine wichtige Grundlage für die Vernetzung im Gesundheitswesen und die Interoperabilität von Systemen ist ein einheitlicher Standard. Mit dem X3-Standard und der Möglichkeit zur Einbindung verschiedener Systeme über X3-Schnittstellen trägt die X3.Net GmbH entscheidend dazu bei, dass die Vorhaben des EU-Aktionsplans auch praktisch und technisch umsetzbar sind.

Der Aktionsplan sowie FAQs dazu sind einsehbar unter http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/news/putting-patients-driving-seat-digital-future-healthcare


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